25.06.2005 Feuer über 2 Etagen im Wohnhaus Sternstrasse 28 - viele verletzte - auch drei Feuerwehrmänner !
Am Samstag, 25.06.2005, wurden bei einem Brand in der Dortmunder City, Sternstraße, gegen 07:26 Uhr mehrere Personen verletzt. Während die Feuerwehr über eine Drehleiter eine Familie mit 5 Kindern und einem Hund aus der 3. Etage rettete, liefen die Löscharbeiten weiter. Weitere Wohnungen waren bereits geräumt. Die 29 und 32 Jahre alten Eltern und die Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren wurden in Krankenhäuser gebracht. Alle geretetten verletzten Personen verbleiben stationär im Krankenhaus. Bei der weiteren Person handelt es sich um eine 19-jährige Verwandte, die zu Besuch war. Die Wohnungen in zwei Etagen brannten vollständig aus. Die Kriminal-polizei beschlagnahmte das Gebäude und übernahm die Ermittlungen. Das Haus ist zur Zeit nicht bewohnbar. Notfallseelsorger der Feuerwehr und Verwandte übernahmen die Betreuung der Betroffenen und organisierten Notunterkünfte für diese. Während der Löscharbeiten wurden die Sternstraße und die angrenzenden Bereiche der Lange und Adler Straße gesperrt. Erwähnenswert ist der Einsatz von Gemeindemitgliedern der Ev. Martin-Gemeinde und des Pfarrers. Diese halfen nicht nur den betroffenen Hausbewohner unverzüglich, sondern versorgten auch die eingesetzten Kräfte der Feuerwehr und der Polizei mit Getränken und Speisen.Quelle:Polizei Dortmund´
Laut Aussage der Dortmunder Berufsfeuerwehr wurden beim Erstangriff der Löschtruppen - 3 Feuerwehrmänner im Gebäude verletzt. Die Betroffenen wurden in umliegende Krankenhäuser zur 24 Stundenbeobachtung - Stationär verbracht.
Mit zwei Drehleitern konnten die Verletzten Bewohner und ein Hund "sprichwörtlich" in letzter Minute und höchster Not - aus der Brandwohnung gerettet werden.
Insgesamt 156 Kräfte waren an diesem Einsatz beteiligt. Neben drei Löschzügen der Berufsfeuerwehr kamen auch die Löschzüge 25 (Eving), 29 (Deusen) und 21 (Bodelschwingh) zum Einsatz. Zur Unterstützung der Berufsfeuerwehrleute wurde für die Freiwillige Wehr „Vollalarm“ ausgelöst. Zur Aufrechterhaltung des Grundschutzes der Bevölkerung Dortmunds waren die eigenen Gerätehäuser sowie die freigezogenen Berufsfeuerwehrwachen zu besetzen. Fünf Rettungstransportwagen, der Rettungshubschrauber Christoph 8 und die Sondereinsatzgruppe des DRK mit 25 Personen kamen zur Einsatzstelle. Die Erstversorgung der verletzten Personen übernahmen zwei Dortmunder Notärzte, die von Kollegen aus Bochum, Hagen und Gelsenkirchen unterstützt wurden.Quelle: FWDO

Rettungshubschrauber - Notfallseelsorger und viele Rettungskräfte der Dortmunder Feuerwehr sind im Einsatz. Die Polizei sperrt die Sternstrasse für das Publikum und Anwohner für Stunden.

Die Bewohner musten zum Teil über Drehleitern gerettet werden. Verbrennungen und Rauchintoxe die diese erlitten - erfordern nach Erstversorgung - den Rettungstransport in nahegelegene Krankenhäuser

Das Feuer durchbrach die Decke der 2 Etage und dehnte sich in voller Ausdehnung auch über die Dritte Etage aus.

Die Brandstelle war beim Eintreffen der Feuerwehr so heiß, das zunächst kein Innenangriff stattfinden konnte. Von Außen an der Haus Vorderfront wurden durch die Feuerwache 1 - C Rohre eingesetzt - auf der Hausrückseite durch die Feuerwache 5 - B Rohre.

Das Haus an der Sternstrasse 28 ist vorrübergehend unbewohnbar. Auch die unterliegenden Wohnungen im Erdgeschoß und erster Etage sind durch Löschwasser Totalgeschädigt.
Innenansicht - das Feuer konnte viel Nahrung finden da bei dem zwar Renoviertem - jedoch um die Hundert Jahre altem Haus - sehr viel Holz verbaut wurde.

Für die betroffenen Wohnungsinhaber - ein Totalverlust des Privaten Kompletthaushaltes

Hinteransicht des Hauses Sternstrasse 28. Das Feuer hatte eine Temperaturintensität zwischen 800 bis 1200 Grad erreicht. Sogar die Dachrinnen schmolzen. Wir Danken an dieser Stelle Ra. Stefan Aufenberg der uns noch vor Ort - zum Betreten seines Hauses die Genehmigung erteilte. Seine Aussage zum Geschehen
"Mir ist in erster Linie wichtig das keine Menschenleben zu beklagen sind ... Häuser sind ersetzbar... man kann sie wieder aufbauen - Menschenleben nicht !"
Eine von ihm beauftragte Hausverwaltung wird sich um die Mieter im Bezug auf die Regulierung und Beschaffung von Ersatzwohnungen mühen. Auch wurde seitens der Ev. Martins Gemeinde - umgehende Hilfe für die Mieter signalisiert.
Keine Chanse hatte dieser Hamster in seinem Käfig.Verbrennungen konnte man nicht erkennen - eventuell erstickt oder im Löschwasser ertrunken...
Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Dortmund und der Dortmunder Polizei.
Bei dem Brand eines Mehrfamilienhauses am Samstagmorgen, 25.06.2005, in der Sternstraße in Dortmund wurde mehrere Personen verletzt. Zur Zeit liegen noch drei Kinder im Krankenhaus. Sie haben Brandverletzungen an den Beinen. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf ca. 400.000.- EUR. Das zweite und dritte Obergeschoss, sowie der Dachboden, sind stark ausgebrannt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei und eines
Brandsachverständigen haben ergeben, dass ein technischer Defekt ausgeschlossen werden kann. Zum derzeitigen Ermittlungsstand ist davon auszugehen, dass der Brand durch ein Kind verursacht wurde, dass mit brennenden oder glühenden Gegenständen hantiert hat.
Quelle: Polizei & Staatsanwaltschaft Dortmund
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