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Wissenswertes -allgemein-
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 Entdecker der Alzheimer-Erkrankung

Von .
Sein Name ist weltweit bekannt, steht er doch für die häufigste und schwerste Form der Demenz: Alois Alzheimer. Am 14. Juni wäre der eigenwillige Neurologe 140 Jahre alt geworden.

Am 25. November 1901 wurde Auguste Deter in die Städtische Irrenanstalt Frankfurt am Main eingeliefert. Mit seltsamen Symptomen des Altersschwachsinns erregte die 51-Jährige die Aufmerksamkeit eines Psychiaters, der sich brennend für die organischen Ursachen von Hirnleistungsstörungen interessierte - ohne in der Fachwelt groß Gehör zu finden. Heute kennt jeder seinen Namen, der untrennbar mit der häufigsten und schwersten Form der Demenz verbunden ist. Alois Alzheimer wäre am 14. Juni 140 Jahre alt geworden.

Alzheimer entdeckte eine Krankheit, die stellvertretend für das Dilemma des medizinischen Fortschritts steht: Die Menschen werden zwar immer älter, doch mit der Lebenserwartung steigt auch die Zahl schwerer Krankheiten. Genau so verhält es sich mit dem Absterben eines Großteils der Nervenzellen im Gehirn: Anfang des 20. Jahrhunderts galt dies noch als exotische Krankheit. Mittlerweile aber sind weltweit 20 Millionen Menschen davon betroffen, in Deutschland mehr als eine Million - Tendenz steigend.

Auguste machte ihn berühmt - allerdings erst posthum
Bei Auguste vermutete der am 14. Juni 1864 in Marktbreit im Kreis Kitzingen geborene Arzt sofort, auf eine ganz neue Krankheit gestoßen zu sein. Die Autoren Konrad und Ulrike Maurer zitieren in ihrer Alzheimer-Biografie aus der Krankenakte: "Wie heißen Sie?" - "Auguste", "Familienname?" - "Auguste", "Wie heißt ihr Mann?" - "Ich glaube Auguste", "Ihr Mann?" - "Ach so, mein Mann...", "Sind Sie verheiratet?" - "Zu Auguste..."
Nach dem Tod der "völlig verblödet" gestorbenen Frau im Jahr 1906 sezierte der Mediziner deren Gehirn. Dabei stieß er auf Eiweißablagerungen und tote Nervenzellen - und hatte damit erstmals eine Erklärung für die seltsamen Symptome gefunden. Auguste machte Alois Alzheimer berühmt, allerdings erst posthum - denn der spätere Direktor der Psychiatrischen Klinik in Breslau starb schon 1915 im Alter von 51 Jahren an Nierenversagen.

"Über eine eigenartige Krankheit der Hirnrinde"
Zu Lebzeiten stieß der Psychiater mit seinen Erkenntnissen, die er erstmals 1907 in der Schrift "Über eine eigenartige Erkrankung der Hirnrinde" veröffentlichte, noch auf viel Skepsis. 1911 folgte die Besprechung eines zweiten Falls unter dem Titel: "Über eigenartige Krankheitsfälle des späteren Alters."
Doch noch immer zweifelten die Kollegen - vielleicht auch deshalb, weil Alzheimer, der auch "der Irrenarzt mit dem Mikroskop" genannt wurde, als Vorreiter einer modernen Psychiatrie besonders kritisch beäugt wurde. So wählte er ganz im Gegensatz zum damals üblichen Vorgehen sanfte Methoden wie Dauerbäder zur Beruhigung aggressiver Patienten und setzte sich vehement gegen drastische Zwangsmaßnahmen in den Nervenheilanstalten ein.

Hauptrisikofaktor bleibt das Alter
Im 21. Jahrhundert weiß die Medizinwelt längst die Forschungen des von seinen Biografen als lebenslustig und besessen beschriebenen Wissenschaftlers zu würdigen. Und auch in der Öffentlichkeit stößt die Alzheimer-Krankheit auf enormes Interesse - nicht zuletzt wegen der vielen prominenten Patienten. 1994 hatte sich der kürzlich verstorbene frühere US-Präsident Ronald Reagan mit den Worten geoutet, er gehe dem "Sonnenuntergang seines Lebens" entgegen. Auch die Kinderbuchautorin Enid Blyton, die Schauspielerin Rita Hayworth, der Boxer Sugar Ray Robinson und der SPD-Politiker Herbert Wehner waren Opfer dieses Leidens.
Empfohlen von MSN NicknameJuergenS, 1/21/2005.


 Woher kommt die Litfaßsäule?

Von .
"Welchem Mann sind in Berlin die meisten Denkmäler gewidmet?" So lautete im 19. Jahrhundert eine beliebte Scherzfrage. "Dem Buchdrucker Ernst Litfaß mit seinen vielen Litfaßsäulen", lautet die wohl auch noch heute gültige Antwort. Vor 150 Jahren, am 5. Dezember 1854, schloss Ernst Theodor Amandus Litfaß mit dem Polizeipräsidenten von Berlin einen Vertrag. Dieser erlaubte ihm die Aufstellung von 150 "Annoncier-Säulen" an Straßenecken und auf Plätzen.

Eigentlich wollte Litfaß nur die ihn nervende, wilde Zettelkleberei an Zäunen, Bäumen und Hauswänden beenden. Doch mit seiner Erfindung startete die Plakatwerbung so richtig durch. Heute stehen in Deutschland nach Angaben des Zentralverbandes der deutschen Werbewirtschaft 17.055 Litfaßsäulen, jedes Jahr werden alte ausgetauscht und neue aufgestellt.

Im Juli 1855 feierte der Druckereibesitzer und Verleger von Zeitungen wie "Berliner Krakehler" die Aufstellung des ersten runden "Stadtmöbel". Noch in der Nacht zuvor hatten Polizei und viele Helfer versucht, alle verbotenerweise an Wänden klebenden Zettel abzukratzen. Der Polizeipräsident war zufrieden. Litfaß verpflichtete sich, stets die neuesten Verordnungen und Bekanntmachungen der Stadt anzukleben. Die Berliner nannten Litfaß liebevoll ihren "Säulenheiligen".

"Im 19. Jahrhundert konnten sich Leute mit wenig Geld keine Zeitung leisten", sagt der Berliner Autor und Litfaßsäulen-Experte Reinhard Wahren. "Sie sind einfach an die nächste Ecke gerannt, um sich zu informieren." Während des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 durfte Litfaß als erster Depeschen anschlagen. Mobilmachungen, Wahlaufrufe oder Heiratsankündigungen hoher Herrschaften waren dort ausgehängt. Tanzlokale, Weinstuben, Zirkusse und Theater machten Werbung. Bald gab es in vielen größeren Städten Deutschlands Litfaßsäulen.

In London und Paris habe es damals bereits Vorläufer gegeben, allerdings nicht in der klassischen, runden Form und mit dem Säulenschaft in englischgrün, sagt Wahren. In der französischen Hauptstadt standen stuckbeladene Säulen mit Zwiebelkuppeln und Schindeldächern, die von den deutschen Kritikern als "Missschöpfungen in der Form" geächtet wurden. In London zogen Pferdewagen achteckige Gebilde durch die Stadt.
 
Als riesige, öffentliche Zeitung habe sich die Litfaßsäule in Deutschland bis in die 20er und 30er Jahre gehalten, sagt Wahren. Nach dem Krieg teilten die Behörden dort per Aushang mit, wo Wasser oder Lebensmittelmarken zu bekommen sind. Die Bürger hefteten Vermisstenanzeigen und Schwarzmarktangebote an. Die Zeiten, in denen sich Scharen von Menschen um die runden Säulen scharten sind vorbei, doch mit überlebensgroßen Bildern von Filmschönheiten oder Werbeikonen sind sie immer noch ein Blickfang.

Allein von den 4.000 Berliner Litfaßsäulen sind noch mehr als die Hälfte so genannte "Allgemeinstellen", erklärt Andreas Orth vom Unternehmen VRR-Berek, dem die meisten der Berliner Exemplare gehören. Dort sind nicht großformatige, ganz um die Säule gewickelte Plakate zu sehen, sondern viele kleine Aushänge, vor allem von Kulturveranstaltern. Ausdrücklich nicht als Konkurrenz zur traditionellen Klebe- und Anschlagsäule verstehe sich die moderne Plakatsäule, sagt eine Sprecherin der Wall AG. Bei diesen be- und hinterleuchteten Werbeträgern werden die Plakate eingelegt.

Schon 1880 endete Litfaß' Konzession. Die Erben des 1874 gestorbenen Buchdruckers wurden überboten. Als "König der Reklame" hat Litfaß heute ein Ehrengrab auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin-Mitte.

Empfohlen von MSN NicknameJuergenS, 12/20/2004.


 Silicon und sein Erfinder

Von .
Die Hersteller von Kosmetika, Schmiermitteln, Dichtungsmassen - sie alle machen Umsatz mit der Erfindung eines Deutschen: Richard Müller, der vor 50 Jahren in Radebeul das Institut für Silicon- und Fluorcarbonchemie gründete, legte den Grundstein für die moderne Siliconchemie.
Hydrauliköl, Brustimplantate und Hautcreme haben auf den zweiten Blick viel gemeinsam: Sie alle enthalten Silicone. Unter diesen Sammelbegriff fallen unterschiedliche synthetische Polymere, die im Gegensatz zum gewohnten Kunststoff Silizium enthalten. Die Allround-Talente findet man noch in vielen anderen Produkten: in technischen Flüssigkeiten, in medizinischen Schläuchen zum Beispiel für Bluttransfusionen, in Fugendichtungsmassen und Kuchen-Backformen.

Begründer der modernen Siliconchemie und damit "Vater" aller dieser Produkte ist der deutsche Chemie-Professor Richard Müller aus dem sächsischen Hartha. Er entwickelte Anfang der 1940er Jahre ein Syntheseverfahren, mit dem sich Methylchlorsilane, die als Silicon-Vorprodukte dienen, großtechnisch herstellen lassen. Obwohl zeitgleich auch der US-Amerikaner Eugene G. Rochow von der General Electrical Company den Erfolg dieser Direktsynthese demonstrieren konnte, hatte Richard Müller die entscheidende Vorarbeit geleistet und sich bereits zu Beginn der 1930er Jahre ein ähnliches Verfahren patentieren lassen. Noch heute nutzt das deutsche Unternehmen Wacker-Chemie das nach seinen Erfindern benannte Müller-Rochow-Verfahren für die Produktion von Siliconen und erzielte mit ihnen im Jahr 2002 einen Umsatz von 992 Mio. Euro.

Obwohl der vielseitig interessierte Müller 1951 den "Nationalpreis der DDR III. Klasse" und auch andere Auszeichnungen erhielt, war er der DDR-Obrigkeit als Nonkonformist und "ewiger Parteiloser" unbequem und musste in Zusammenhang mit dem Arbeiteraufstand am 17. Juni 1953 sogar einige Tage im Gefängnis verbringen.
Empfohlen von MSN NicknameJuergenS, 11/16/2004.


 Adventskranz

Von .
"Erfinder" der geflochtenen und mit Kerzen bestückten Tannenzweige ist demnach der evangelische Pfarrer Johann Hinrich Wichern (1808-1881), der einen Vorläufer des Adventskranzes in einer Anstalt für elternlose Jugendliche in Hamburg einführte. Seine heutige Verbreitung erfuhr der grüne Kranz, von Norddeutschland ausgehend, in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg. Dennoch war er in vielen katholischen Gemeinden in Bayern sogar noch lange nach dem Zweiten Weltkrieg unbekannt.
Empfohlen von MSN NicknameJuergenS, 11/27/2003.


 Feste und Bräuche

Von Schnucky36wl.
Halloween
 
Das "Halloween-Fest" ist ein Fest des Satans, der seine Anhänger befahl an jedem Haus ausgehöhlte, beleuchtete Kürbisse aufzustellen und dabei zu rufen:"Geschenk für den Satan oder Du wirst verflucht!"
 
Empfohlen von MSN NicknameFurka37, 11/8/2003.


 Zutaten - Kapuzinerkresse-Kapern

Von Zauberblume.

Rezept: Kapuzinerkresse-Kapern
Die Knospen der Kapuzinerkresse werden mit Salz vermischt.
24 Stunden zugedeckt rasten lassen. Abspülen und in Gläser füllen.
Essig kurz aufkochen, erkalten lassen und darüber gießen.
Luftdicht verschließen.

       

 

 
Kapuzinerkresse ist essbar
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-05-14
Kapuzinerkresse auf dem Balkon.
Im Garten oder im Blumentopf.
Samen ansetzen als Frühjahrsaktion.
Es fliegt vorbei der Wiedehopf.
Der Dank der Pflanze als Lohn.
Farbenprächtige Blüten zum Essen.
In kräftigen Orang-, Rot- oder Gelbton.
Zum Essen die Blüte der Kapuzinerkresse.
Die Natur soll man jederzeit behüten.
Schönheit der Kresse im Blütenmeer.
Essbar sind Blätter und  Blüten.
Was will man mehr
 

 

Empfohlen von MSN NicknameMissZauberblume, 4/21/2003.


 Ursprung des Valentintages

Von .

Und wer war nun der heilige Valentin? Es war ein wundertätiger Priester, den Kaiser Claudius zu sich rief und von ihm verlangte, dass er demChristenglaube abschwöre und zu den Göttern Roms zurückkehre. Valentin bezeichnete diese aber als Dämonen. Kaiser Claudius übergab Valentin deshalb dem Präfekten, der ihn dem Richter Asterius zuführte. Als dieser von den Wundern hörte, die Valentin schon erwirkt hatte, bat er, seiner blinden Tochter das Augenlicht zu schenken. Das Wunder geschah. Der Richter unterzog sich aus Dankbarkeit mit seiner ganzen Familie der Taufe. Als dies dem Kaiser zu Ohren kam, ließ er Valentin foltern und enthaupten.

Der moderne Valentinstag geht mehr auf das Mittelalter zurück. In Frankreich kamen im 14. Jahrhundert am Vorabend des Tages des heiligen Valentins junge Mädchen und Männer zusammen. Alle Anwesenden schrieben ihren Namen auf ein Zettelchen, und diese wurden dann - zusammengerollt - als Los gezogen. Jeder junge Mann bekam so ein Mädchen, das er seine Valentine nannte, und jedes Mädchen einen Mann, den sie ihren Valentin hieß.

Empfohlen von MSN NicknameJuergenS, 1/15/2003.


 Pfeffer

Von .
Da, wo der Pfeffer wächst!
Pfeffer ist aus der heutigen Küche nicht mehr wegzudenken. Das war nicht immer so. Pfeffer war früher wie nahezu jedes Gewürz sehr teuer. Lange Transportwege machten das Gewürz zu einem kostbaren Gut. Der Ausdruck: Geh doch dahin, wo der Pfeffer wächst, spielt auf diese "Ferne" an, in die man einen ungeliebten Zeitgenossen manchmal wünscht. Pfeffer wird nämlich hauptsächlich in Indien, Brasilien, Indonesien und Malaysia angebaut. Die Vielzahl der Farben, in denen Pfeffer auf dem Markt ist, scheint im ersten Augenblick verwirrend. Um so erstaunlicher, dass die bekanntesten Sorten alle der gleichen Pflanze entstammen.

Die Farbenvielfalt
Die Pfefferproduktion wurde zwar im Laufe der Jahre stark rationalisiert, um der starken Nachfrage gerecht zu werden, der Anbau ist in den Grundzügen jedoch immer noch der gleiche wie vor Jahrhunderten. Pfeffer ist ein Rankgewächs, das an langen Holzstangen oder hohen dünnen Bäumen angepflanzt wird, die ihm als Gerüst dienen. Schließlich kann sich Pfeffer bis zu 10 m hochranken.

Pfeffer wächst in Rispenform und wird auch heute noch per Hand geerntet. Der Erntezeitpunkt entscheidet über die Farbe des Pfeffers. In der Regel wird er unreif, d.h. in grünem Zustand geerntet. Wird er in diesem Zustand nur kurz getrocknet oder sofort in Salzlake eingelegt, behält er seine grüne Farbe und hat als "Grüner Pfeffer" dann das typische frisch-fruchtige Aroma. In der Küche wird grüner Pfeffer vor allem zu Kurzgebratenem verwendet, aber er unterstreicht auch das Aroma von einigen Früchten, wie Erdbeeren, Ananas und Feigen.

Schwarzer Pfeffer entsteht, wenn grüner Pfeffer mehrere Tage in der Sonne getrocknet wird. Die Beeren werden dadurch runzelig und färben sich langsam schwarz. Um eine unerwünschte Fermentierung zu verhindern, werden die Beeren während dieser Zeit mehrmals gewendet. Lässt man dem Pfeffer die Zeit, reif zu werden, nimmt die Schale eine rote Farbe an. In diesem Zustand wird der Pfeffer auch manchmal angeboten, vorwiegend in Pfeffermischungen. Häufiger wird der reife rote Pfeffer aber nach dem Pflücken kurz in Salzwasser fermentiert. Danach wird von Hand die feine Schale entfernt. Darunter kommt dann das beige Pfefferkorn zum Vorschein. In dieser Form wird der Pfeffer ganz oder gemahlen als "Weißer Pfeffer" in den Handel gebracht.

Wer ist der schärfste Pfeffer im ganzen Land?
Stellt man diese Frage, antworten die meisten Menschen damit, dass es wohl der Chayennepfeffer ist, der der schärfste aller Pfeffer ist. Damit haben sie aber nur halb recht, denn Chayennepfeffer (oder spanischer Pfeffer) ist ein Paprikagewächs und gehört nicht zu den Pfefferarten. Die andere Hälfte wird wahrscheinlich den weißen Pfeffer für den schärfsten halten, aber auch das ist nicht richtig. Die "scharfe" Substanz, das Piperin, liegt beim Peffer direkt unter der Schale, weshalb der schwarze Pfeffer die meiste Schärfe aufweist. Die ätherischen Öle, die für den Duft des Pfeffers verantwortlich sind, sind dagegen im Korn, weshalb weißer Pfeffer aromatischer ist.
Falscher Pfeffer
Wer, vielleicht weil ein Rezept diese Zutat verlangte, schon einmal versucht hat, rosa Pfeffer zu erstehen, wird in der Regel Pech haben. Entweder es wird roter Pfeffer angeboten oder aber schlicht behauptet, es gäbe keinen rosa Pfeffer. Es gibt ihn aber doch, auch wenn er, wie der Cayennepfeffer botanisch nicht zu den Pfeffergewächsen gehört. Die Beeren des "Schinus terebenthifolius" haben ein dem Pfeffer ähnelndes Aroma, das aber fruchtiger, süßer und weniger scharf ist. Im Ursprungsland wurde der rosa Pfeffer als derart giftig angesehen, dass man sowohl den Baum als auch die Früchte mied. So gelang es früher auch kaum, Pflücker zu bekommen, die die Früchte ernteten.
Empfohlen von MSN NicknameJuergenS, 7/25/2001.


 Heilkräuter

Von .
Heilkräuterseiten

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Arnika-Fotos

Arnika Auf einer Tour durch die Vogesen habe ich hocherfreut frisch blühende Arnika gefunden. Die meisten Arnikas sind zwar noch nicht soweit, aber ein paar kühne Pflanzen haben ihre Blüten schon entfaltet.

Natürlich habe ich keine der kostbaren Arnikas gesammelt, aber das gekaufte Arnikaspray hat meine Beine nach diesem seltenen Fund besonders gut erfrischt.

Noch mehr Kräuterfotos

Bei dem schönen Wetter zieht es mich momentan häufig raus, um immer mehr Kräuter zu entdecken.
Am meisten habe ich mich diesmal über die Kamille gefreut, denn heutzutage ist es schon ein echter Glücksfall, wenn man echte Kamille wild wachsen findet.

Weitere Neuigkeiten ...

Empfohlen von MSN NicknameJuergenS, 7/19/2001.


 Wie Schokolade entsteht

Von .
Die aus den tropischen Anbauländern angelieferten Kakaobohnen werden zu einer Vielzahl köstlicher Produkte verarbeitet.
Der Rohkakao wird erschlossen
Die Weiterverarbeitung des Kakaos beginnt mit dem Rösten. Bei genau eingehaltener Temperatur entfaltet sich in den Bohnen der Kakaogeschmack Anschließend werden die gerösteten Kerne von Schalenteilchen getrennt und in Mühlen und Walzwerken immer weiter zermahlen. Bei der Zerkleinerung wird das Zellgewebe der vorgebrochenen Kakaokerne aufgerissen und die in den Zellen enthaltene Kakaobutter freigesetzt. Durch die Reibung beim Mahlen erhöht sich die Temperatur, dabei schmilzt die Kakaobutter und verbindet die Zellbruchstücke, Stärke- und Eiweißteilchen zur leuchtendbraunen, schon stark nach Schokolade duftenden Kakaomasse.
Kakaomasse - Basis für alle
Kakao- und Schokoladen-
erzeugnisse
Herstellung von Kakaopulver und Kakaobutter
Von der Kakaomasse führen zwei unterschiedliche Verarbeitungswege weiter: zu Kakaopulver und Kakaobutter einerseits und zu Schokolade und Schokoladenwaren andererseits.

Beim ersten Weg wird die flüssige Kakaomasse in Preßkammern gefüllt, in denen bei einem Druck von bis zu 900 atü die Kakaobutter abgepreßt wird. Sie fließt klar und golden wie Sonnenblumenöl aus der Kakaopresse. Die zurückbleibenden "stark oder schwach entölten" "Kakao-Preßkuchen" werden zerkleinert und zum wohlbekannten Kakaopulver zermahlen.

Kakaopresse

Kakaobutter

Kakaopresskuchen
Der Weg zur Schokolade
Zur Herstellung von Schokolade werden Kakaomasse unter Zugabe von Milch, Zucker, zusätzlicher Kakaobutter oder Sahne vermischt - je nachdem, ob eine Zartbitter-Schokolade oder eine Vollmilch-Schokolade entstehen soll. Die genaue Einhaltung der Rezeptur und die sorgfältige Mischung bestimmen den Geschmacks-Charakter des Endproduktes. Elektronisch gesteuerte Dosiereinrichtungen geben die Garantie für eine gleichbleibende Mischung. Das Ergebnis ist eine knetfähige Masse, die bereits alle geschmacklichen Eigenschaften der Schokolade aufweist. Allein die endgültige Feinheit fehlt noch. Zwischen mehreren Stahlwalzen hauchdünn zerrieben, gelangt die Masse zu den Conchen. Das sind Rühr- und Reibsysteme, die nach ihrer ursprünglichen Form benannt sind (la conche (frz.) = Muschel). Erst nach Tagen des ununterbrochenen Drehens, Wendens, Lüftens und Temperierens ist die Masse so glatt und gießfähig, daß daraus feinste Schokolade entstehen kann. Der Weg zu 1000 Köstlichkeiten aus Schokolade ist frei.
Empfohlen von MSN NicknameJuergenS, 7/3/2001.


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