Manche denken man wird zum Musher durch die vielen Lehrgängen die angeboten werden. Oder die Anzahl der Hunde die man hält. Andere denken, wenn sie viele Bücher im Schrank haben sind sie ein Musher. Muss man vielleicht auf Rennen fahren um ein Musher zu werden??
Falsch!! Auf den Lehrgängen und Seminare lernt man die
Grundlagen wie einspannen oder das Fahren. Ist wie beim
Autoführerschein. Habe ich Prüfung bestanden zeigt das nur das ich ein
Auto Bedienen kann aber nicht Fahren. Das zeigt sich erst mit der Zeit.
Die Anzahl der Hunde macht einen auch nicht zum Musher. Je nach Platz
und den finanziellen Möglichkeiten kann sich jeder, so viel Hunde
zulegen wie man will. Dann die Fachliteratur. Es gibt viele Bücher zu
dem Thema. Einige gute aber leider zu viele die das Papier auf den sie
gedruckt sind nicht wert sind. Theorien die in der Praxis nicht haltbar
sind und den eingefleischten Kenner zum Lachen aber auch zum weinen
bringen. Dann natürlich die Rennen. Man kann dort interessante Sachen
sehen. Auch Leute die mit Gespannen fahren. Aber beobachtet man den
Umgang mit ihren Hunden oder das verhalten der Hunde so merkt man
schnell das er wohl kein Musher ist. Was aber ist nun das Fabelwesen
Musher und wie wird man einer. Es ist ähnlich wie bei den Leadern in
einem Gespann. Einen Leader kann ich nicht erziehen. Schon in der
Wurfkiste erkennt das geübte Auge einen Leader. Ein Leader wird
geboren. Kommandos kann ich jeden beibringen. Beim Musher ist es
ähnlich. Es ist die Einstellung zur Natur und den Hunden. Die Symbiose
die er mit seinen Hunden eingeht und der Natur. Man muss weder sehr
belesen sein noch auf Rennen fahren um ein Musher zu sein. Selbst mit
einem Hund, und etwas Sport für den Hausgebrauch macht einen zum Musher
wenn die Einstellung passt. Wenn ich von meinem Hund lerne und
akzeptieren das jeder Hund anders ist und es kein Universalmittel zu
seiner Ausbildung gibt. Das alles macht einen zu einem Musher.