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Cavalier King Charles Spaniel
 

eine nicht alltägliche und anmutige Rasse mit Tradition und Zukunft...

Cavalier King Charles Spaniel, Ruby
 

...die bei Hundeliebhabern in aller Welt bereits unzählige Fans gefunden hat und auch hierzulande die Herzen vieler Menschen mit ihrem liebenswerten Wesen im Sturm erobert hat.
 
Der Cavalier ist wegen seiner Größe und Anpassungsfähigkeit ein idealer Familienhund, mit einem ausgeglichenen, fröhlichen und verspielten Wesen. Er ist sehr menschenbezogen, und Familie in jeder Form ist ihm willkommen. Er kann sich in einer Wohnung wohl fühlen, wenn er genügend Auslauf erhält. Besser aber sind Haus und Garten. Lassen Sie sich jedoch von den seelenvollen Augen und dem anmutigen Äußeren nicht täuschen: ein Cavalier ist kein Schoßhund. Als echter Spaniel liebt er lange Spaziergänge, ist unternehmungslustig, temperamentvoll und immer guter Laune. 
 
Wenn Sie es sportlich mögen:
Cavaliere eignen sich für Agility und schneiden in Begleithundeprüfungen meist besonders erfolgreich ab.

 

 Einen Cavalier King Charles Spaniel zu erziehen bereitet im Allgemeinen wenig Probleme; seine Bereitschaft, mit Frauchen oder Herrchen auf gutem Fuß zu stehen, ist groß. Er ist nicht dominant oder gar aggressiv. Gleichwohl braucht unser Cavalier eine klare Linie und Konsequenz bei der Erziehung, wobei man nicht vergessen darf, dass man mit Liebe, viel Geduld, Freundlichkeit und ein paar Leckerchen schon sehr viel erreichen kann. Mit anderen in seiner Familie lebenden Vierbeinern, ob Hund oder Katze, freundet er sich schnell an.

Cavalier king charles spaniel
 


 


Der Cavalier King Charles Spaniel wie wir ihn heute kennen hat eine lange und abwechslungsreiche Vergangenheit. Zeitweise verlor er sich sogar in der Vielzahl der Toy-Rassen und war für einige Jahre regelrecht von der Bildfläche verschwunden.
 
Der eigentlich Ursprung des
Cavalier King Charles Spaniel ist unbekannt.  Vermutlich stammt er von größeren Hunden aus Spanien ab, die etwa im 9. Jahrhundert  wegen ihrer guten Nase in der Jagd eingesetzt wurden. Ab dem 13. Jahrhundert tritt unser kleiner Spaniel vermehrt in Erscheinung und man kann seine Entwicklung gut verfolgen, da er auf den Werken berühmter Künstler der folgenden Epochen zu finden ist, zu denen Maler wie van Dyck, Tizian, oder der viktorianische Maler Sir Edwin Landseer gehören.
 


Zahlreiche Gemälde aus dieser Zeit zeigen kleine Spaniels, die Gruppen von Kindern begleiten, auf dem Schoß adeliger Damen sitzen oder an den Rändern von Bildern auftauchen, die das Familienleben an Königshöfen in Europa darstellen.

 


Der kleine Toy fand viele Anhänger am englischen Königshof. Er zählte zu den Lieblingshunden der Aristokratie und wurde von König Charles I von England (1600-1649) mit besonderen Privilegien ausgestattet. König Charles I und sein Nachfolger Charles II standen Pate für den Namen "King Charles Spaniel".

In den folgenden Jahren waren kurznasige Rassen wie der Mops populär und so wurde es auch bei den Toy Spaniels Mode, sie mit immer kürzeren Nasen zu züchten, bis sie geradezu Pekingesen ähnelten.
 
Erst anlässlich der CRUFTS DOG SHOW (älteste und größte Hundeausstellung Englands) im Jahre 1926 setzte ein amerikanischer Hundefreund den beachtlichen Preis von je 25 Pfund für die Rückzüchtung eines Rüden und einer Hündin des ursprünglichen Typs aus. Wohl bekanntester Gewinner der Prämie war „ANN‘S SON“, der den Preis gleich dreimal in Folge gewinnen konnte und heute noch als Stammvater der Rasse gilt, die dann zur Unterscheidung der kurznasigen Vertreter, die man parallel weiterzüchtete, den Namen
Cavalier-King-Charles-Spaniel erhielt.

 
copyright by Cavalier King Charles Spaniel e.V.
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