| Blut: Pony mit orientalischem Einfluß. Herkunft: Dartmoor, England Stockmaß: maximal 127 cm Farbe: vorwiegend dunkel Verwendung: Reitpony für Kinder
Merkmale/Entstehung: Seinen Ursprung hat es im 12. Jahrhundert, als den heimischen Ponys orientalisches Blut zugeführt wurde. Die Aufzucht erfolgt in wild lebenden Herden im rauen Klima der Südwestküste Englands, daher kann es auch ohne Probleme robust gehalten werden. Typisch für das Dartmoor-Pony sind viel Springvermögen und die gespaltene Kruppe. Da es sehr gutmütig, zuverlässig und klein ist, ist es gut geeignet als erstes Pony für Kinder. | | Deutscher Traber |  |  | |  | | Blut: Warmblut Herkunft: Deutschland Stockmaß: 152–170 cm Farbe: hauptsächlich dunkle Farben Verwendung: Trabrennen, Freizeitreiten Merkmale/Entstehung: An seiner Entstehung haben viele unterschiedliche Rassen mitgewirkt. Dies spiegelt sich im stark variierenden Erscheinungsbild wider. Bei der etwa 200-jährigen Zucht wurde nämlich mehr Wert auf den Gang als aufs Exterieur gelegt. Temperament und Charakter fallen ebenfalls sehr unterschiedlich aus. Traber beginnen schon mit zwei Jahren ihre Rennkarriere und werden nach Ausmusterung oft sogar verschenkt. Aus diesem Grund sind sie bei Reitern, die die hohen Anschaffungskosten für andere Rassen nicht zahlen können, beliebt. Problematisch daran ist, dass sich gerade Anfänger oft für Traber entscheiden, diese Tiere aber nicht als Einsteiger- oder Reitschulpferde geeignet sind. | | Deutsches Reitpferd |  |  | |  | | Blut: Warmblut
Herkunft: Deutschland
Stockmaß: verschieden
Farbe: alle Verwendung: alle Disziplinen Merkmale/Entstehung: Das Deutsche Reitpferd ist keine eigene Rasse, sondern seit 1975 ein Sammelbegriff für verschiedene deutsche Warmblutzuchten mit demselben Zuchtziel: ein edles, großrahmiges und korrekt gebautes Reitpferd für alle Sparten der Reiterei. Es soll raumgreifende, schwungvolle Gänge, einen umgänglichen Charakter sowie ein ausgeglichenes Temperament haben. Die einzelnen Rassen sollen in ihren Eigenheiten und Traditionen nicht verändert werden. Ziel ist aber, überholte Abgrenzungen zu Gunsten züchterischen Nutzens abzubauen. Zu den Zuchtgebieten zählen: Bayerisches Warmblut, Hannoveraner, Hessisches Warmblut, Holsteiner, Oldenburger, Trakehner, Westfale, Württemberger und Zweibrücker. | | Deutsches Reitpony |  |  | |  | | Blut: Pony mit Einfluß durch Vollblüter und Riding Ponies. Herkunft: Deutschland Stockmaß: max. 148 cm Farbe: alle Verwendung: Sportpony Merkmale/Entstehung: Ebenso wie beim Deutschen Reitpferd handelt es sich hierbei nicht um eine Rasse, sondern einen Oberbegriff für Tiere aus den Zuchtgebieten Hannover, Weser-Ems, Rheinland und Westfalen. Vom Aussehen und Gangwerk ist es ein “kleines Warmblut”. Um dies zu erreichen, wurden in verschiedene Ponyrassen Vollblüter zur Veredelung eingekreuzt. Im Sport ist das deutsche Reitpony für Kinder sehr beliebt, da es auf Grund seiner Ähnlichkeit in Bewegung und Charakter zum Großpferd einen leichten Umstieg ermöglicht, wenn die Kinder für das Pony zu groß werden. |  | | Don-Pferd |  |  | |  | | Blut: Warmblut Herkunft: nördliches Russland Stockmaß: um 160 cm Farbe: meist Goldfüchse, ansonsten Braune und Schimmel Verwendung: Reiten und Fahren (vor allem Ausdauersport) Merkmale/Entstehung: Die Basis für ihre Entstehung bildeten im 18. Jahrhundert die zähen Pferde der mongolischen Steppe, zu denen Achal-Tekkiner und Araber eingekreuzt wurden. Aus dieser Vermischung ging ein extrem ausdauerndes, genügsames und leistungsbereites Kosakenpferd hervor. Diese Pferde trugen 1813 wesentlich zur Niederlage Napoleons bei. rotz ihrer Härte haben die Don-Pferde einen umgänglichen Charakter. | | Dülmener Wildpferd |  |  | |  | | Blut: Pony, lebt seit ca. 600 Jahren in freier Wildbahn. Herkunft: Mersfelder Bruch bei Dülmen, Deutschland Stockmaß: 125–140 cm Farbe: meist mausgrau oder dunkelbraun Verwendung: Familienpferd Merkmale/Entstehung: Die letzten wild lebenden Kleinpferde sind seit etwa 600 Jahren bekannt, ihr genauer Ursprung ist nicht geklärt. Die Ponys leben das ganze Jahr autark im Freien, nur bei besonders harten Wintern wird Heu zugefüttert. Einmal im Jahr (Mai) werden die einjährigen Junghengste gefangen und auf einer Auktion öffentlich versteigert. Das Einfangen ist als alte Tradition eine Mut- und Kraftprobe für die einheimischen Burschen. Typisch sind das ausgeglichene und dennoch temperamentvolle Wesen, die raumgreifenden Bewegungen sowie der Aalstrich (dunkle Linie auf dem Rücken). | | | | | | | | | | |