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Achal-Tekkiner
Blut: Vollblut  

Herkunft: Turkmenistan, Usbekistan, Kasachstan

Stockmaß: 152–158 cm

Farbe: meist goldfarbig mit Metallschimmer, ansonsten Schimmel und Braune

Verwendung:
Rennen, Distanzritte, Springen und Dressur

Merkmale/Entstehung:
Entstanden ist dieses ausdauernde und hitzeverträgliche Wüstenpferd vor etwa 3000 Jahren. In seiner Heimat wurde es hauptsächlich als Rennpferd eingesetzt. Als besonderen Härtetest veranstaltete man damals ein Rennen über 4300 km in nur 84 Tagen. Sein Erscheinungsbild ist sehr schlank, hochbeinig und sehnig. Im Umgang sind diese temperamentvollen Tiere wegen ihres starken eigenen Willens schwierig.

Aegidienberger
Blut: Warmblut

Herkunft: Deutschland (Gestüt Aegidienberg, Bad Homburg)

Stockmaß: 140–150 cm

Farbe: alle

Verwendung:
Gangpferd für Sport und Freizeit

Merkmale/Entstehung:
Diese Rasse entstand erst Mitte der 80er Jahre durch Kreuzung von Isländern und Paso Peruano. Die Züchter haben ihr Ziel, die guten Eigenschaften beider Rassen zu vereinen, erreicht: Der Aegidienberger ist ein sensibles, elegantes und ausdauerndes Freizeitpferd, das neben den Grundgangarten (Schritt, Trab und Galopp) auch tölten kann. Seine Leichtrittig- und Freundlichkeit machen ihn zum zuverlässigen Freizeitpartner.

 
American Saddlebred
Blut: Warmblut

Herkunft: Süden der USA

Stockmaß: 150–160 cm

Farbe: alle

Verwendung:
hauptsächlich als Showpferd und zum Fahren, aber auch zum Reiten

Merkmale/Entstehung:
Im 19. Jahrhundert wollten die Farmer der Südstaaten ein elegantes, aber dennoch sitzbequemes Reitpferd für ihre langen Arbeitstage auf den Plantagen. Deshalb kreuzten sie Gangpferde mit Vollblütern. Auffallend sind der hoch getragene gebogene Hals und die elastische Hinterhand (zum Vorführen bei Shows “nach hinten ausgestellt”) sowie die sehr hohe Knieaktion. Neben den Grundgangarten beherrscht er noch den Tölt. Diese Rasse ist menschenbezogen und freundlich.

 
Appaloosa
Blut: Warmblut

Herkunft: Norden der USA

Stockmaß: 145–155 cm

Farbe: auffälliges Scheckmuster

Verwendung:
beliebtes Reitpferd, hauptsächlich Westernreiten

Merkmale/Entstehung:
Die Spanier brachten im 17. Jahrhundert gefleckte Pferde mit nach Nordamerika. Die Indianer züchteten daraus im Palouse-Tal (daher der Name “Appaloosa”) Jagdpferde. Ihre ursprüngliche Verwendung spiegelt sich auch in den Eigenschaften wider: Diese Rasse ist hart, anpassungsfähig und ausdauernd, aber dennoch gefügig. Der Körperbau ist kompakt und kräftig, die Ohren sind klein und spitz.

 
Araber
Blut: Vollblut-Araber

Herkunft: arabische Halbinsel

Stockmaß: 145–155 cm

Farbe: alle

Verwendung:
Rennen, Reiten (Western), in der Zucht zur Veredelung anderer Rassen

Merkmale/Entstehung:
Diese edle, nach strengen Richtlinien gezogene Rasse (oberstes Gebot: Zur Zucht wird nur zugelassen, wer einen lückenlosen Stammbaum besitzt) existiert schon seit etwa 2000 Jahren. Das harte Klima in der Wüste (extreme Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht, Trockenheit, Futtermangel) haben ihn geprägt: Araber sind leichtfuttrig, ausdauernd und langlebig. Die Beduinen hielten diese wertvollen Pferde teilweise sogar in ihren Zelten. Dies war nur auf Grund der Intelligenz und Freundlichkeit dieser Tiere möglich.

 
Argentinisches Zwergpony (Falabella)
Blut: Warmblut

Herkunft: Argentinien

Stockmaß: 65–70 cm

Farbe: alle

Verwendung: 
“Modezucht”, selbst für Kinder zu klein zum Reiten

Merkmale/Entstehung:
Die argentinischen Züchter hatten im 20. Jahrhundert das Ziel, eine Miniaturausgabe eines Pferdes zu züchten. Dazu kreuzten sie Shetland Ponys mit kleinen Vollblütern. Von den Nachkommen wurden nur die kleinsten zur Weiterzucht verwendet, was zu körperlichen Schwächen durch Inzucht führte. Vom Aussehen erinnert ein Falabella an ein Miniaturpferd mit dem für Ponys typischen üppigen Behang. Vom Charakter her sind sie freundlich und intelligent.

 
Australian Stock Horse
Blut: Warmblut

Herkunft: Australien

Stockmaß: 152–162 cm

Farbe: alle

Verwendung:
Reitpferd

Merkmale/Entstehung:
Die Australier züchteten hauptsächlich aus Vollblütern und Arabern, die vor etwa 200 Jahren aus Europa eingeführt wurden, Arbeitspferde für ihre Schaf- und Rinderherden. Dieser harte, ausdauernde und leistungsbereite sogenannte “Waler” war im ersten Weltkrieg ein sehr beliebtes Kavalleriepferd. Aus der Weiterzüchtung  mit diesem Stamm entstand das Australian Stock Horse. Heute hat sich diese Rasse mehr an den Vollblüter angenähert, der Typ dieser Rasse ist noch nicht genau definiert.

 
 
 

 

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