| denn auch für Tripple hing alles an einem seidenen Faden, auch er saß im Refugio. Tripple hatte schon vorher die Hölle durchlaufen müssen - was ihm an sichtbaren Schäden zugefügt wurde ist ja unverkennbar (ein Beinchen fehlt ihm und eines seiner wunderschönen Augen ist blind. Wie das geschah, was man mit ihm angestellt hatte - wir wissen es nicht.) Wir erhielten nur den Hilferuf, dass er in Lebensgefahr schwebt, denn wer nimmt einen einäugigen, dreibeinigen Hund??? Wer??? Menschen mit großen Herzen in denen so viel Liebe steckt!!! Ja, und nun ging es daran "Benji nach Hause" zu bekommen. Auch hier entbrannte ein kilometerlanger eMail-Marathon hin und her, Telefonate Deutschland-Spanien-Spanien-Deutschland und wieder zurück, bis es dann endlich hieß: "Tripple hat eine Flugpatin!!!" Doch wie es immer so ist, man hat ja keine ruhige Minute, eh man das Tierchen wirklich in die Arme schließen kann und es kam wie es (nicht) kommen musste: bei den Buchungen ist was schief gelaufen. Benji war eigentlich schon lange und korrekt eingebucht worden, nur diese Buchung war irgendwie untergegangen und fast hätte er nicht mitkommen können, wäre da nicht ein tierlieber Mensch am Flughafen gewesen, der es doch noch möglich machte! Wir möchten uns an dieser Stelle hier noch einmal von ganzen Herzen bei "Senior Johnny" bedanken!!! So haben wir gezittert bis zu dem erlösenden Anruf: "Tripple ist abgeflogen!!!" Hätte man uns den Blutdruck messen können, es wären die abnormsten Werte dabei raus gekommen: rauf, runter, runter, rauf ... Nun standen wir da, am Flughafen, irgendwie hatte ich das Gefühl, gar nicht weg gewesen zu sein. Es waren ja kaum 24 Stunden her, dass "Charly" angekommen war. Die Zeit verging mal wieder im Schneckentempo. Also noch ein Kaffee, noch ein Zigarettchen und dann wieder die erlösende Mitteilung auf der Anzeigetafel: GELANDET! Ungeduldige Blicke auf den Monitor, der sagt ob die Koffer schon aufs Band laufen ... das kann ganz schön dauern, wenn man warten muss. Doch dann liefen sie, nur niemand kam ...*???* Wo waren sie denn nur??? Das Handy raus und anrufen, sicher hat Susanne (selbst Tierschützerin und unsere Flugpatin) ihr Handy schon an. Und so war es dann auch. Und dann kam sie und auf dem Rolli der ersehnte Transportkorb mit Benji! Und was hat er sich gefreut!! Hat so doll mit dem Schwänzchen gewedelt, als wüsste er: Nun ist's geschafft - ich hab's geschafft! Dieses süße Wollknäuel! Dann nur noch die kurze Heimfahrt, aber vorher natürlich erst noch was trinken, mal die drei Beinchen vertreten, frische Luft schnuppern ... "Zu Hause" wurde er ebenso ungeduldig erwartet und dann wurde erst einmal was gegessen! |  Benji mit Sammy, sein neuer Freund
| Auch Benji schaute sich ungläubig um - ebenso wie Charly. Auch er konnte es gar nicht so richtig fassen. Alles drehte sich jetzt nur um ihn: einen wuscheligen, dreibeinigen, einäugigen Hund, der vielleicht auch schon die Hoffnung auf ein Leben in Freiheit und Liebe aufge- geben hatte. Doch solange es Menschen gibt, die mit vereinten Kräften dafür kämpfen, den Ärmsten der Armen zu helfen, solange wird es Hoffnung geben. Denn eines steht fest: Wir HELFEN zu HELFEN und die Hoffnung stirbt zuletzt! "Adios Tripple - willkommen zu Hause Benji!"  Es sind überglücklich mit Dir: Fabienne und Manja (Deine Beschützerinnen in Spanien) Susanne Lorenz (Deine Flugpatin) Senior Johnny (der Dir doch noch den Flug in die "Freiheit" ermöglichte) Bärbel und Dieter (Deine neuen Menschen-Eltern) Rita und Dagmar (denen die Finger glühten vom Schreiben und Telefonieren bis Du endlich hier warst, Du süßer Fratz!) Du wirst von nun an in eine glückliche, fröhliche, sorgenfreie, behütete und geliebte Zukunft blicken können! 27. Juli 2004 Dagmar Odenthal | | WIE AUS JOICE MONA-TAUSENDSCHÖN WURDE |  | | von Karin Funk |  | Ich möchte gerne von Joice berichten.
Sie ist ein wunderschönes Hundemädel, wie auf den Bildern unschwer zu erkennen ist. Heute hab ich sie das erste Mal geduscht und Sie hat ganz stillgestanden und das abbrausen und einschäumen offensichtlich genossen. Danach hat sie auf dem Balkon in der Sonne gelegen und sich das Fell trocknen lassen. Jetzt ist sie noch schöner, aber das nur nebenbei.
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Wir haben sie am 17.7.04 in Düsseldorf abgeholt. Ich weiß nicht wer aufgeregter war: Mona (so heißt Joice jetzt bei uns) oder ich. Wir konnten sie schon von weitem Bellen hören. Dann kam Frau Lorenz mit der riesigen Box in der Mona geflogen ist und ich konnte sie überglücklich in Empfang nehmen.
Danach sind wir nach Hause gefahren auf der Rückfahrt hat sie gleich einen ganzen Kauknochen vertilgt und so ein wenig ihren Stress abgebaut. Ich glaube es war Liebe auf den ersten Blick bei uns beiden. Sie ist wie mein Schatten, da wo ich bin, will auch sie sein. Sie hat sich prima eingewöhnt und fährt ohne Probleme im Auto mit, wenn ich sie mit zur Arbeit nehmen muß. Dort liegt sie unter meinem Schreibtisch und schläft die meiste Zeit. Dort gibt es noch andere Hunde in einem großen Zwinger, aber da will sie nicht hin, weil ich nicht mitkomme.
Sie kann auch schon prima Sitz und Platz und apportiert ihren Futterbeutel (Preydummie). Den bringt sie mir auf meine Aufforderung mit "Apport" und dann darf sie daraus fressen. Wir gehen also mit dem Beutel jagen und als Ersatzbeute dient der Dummie. Das macht sie ganz prima und Spaß macht es ihr auch. Sie ist hinterher immer ganz müde und schläft zufrieden in ihrem Korb. Wir machen Hundeschule nach Natural-Dogmanship. Dazu gibt es auch eine Internetseite, www.natural-dogmanship.de. Dies ist eine gute Methode Hunde ganz hundgerecht zu einem Mensch-Hund-Team zu erziehen.
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Etwas muß sie allerdings noch lernen wenigstens ein oder zwei Stunden alleine zu bleiben aber das wird wohl noch einige Zeit dauern. Sie muß noch mehr erkennen, das sie mir und auch meinem Mann vertrauen kann und das wir sie nie mehr alleine lassen und immer wieder kommen. So das wärs fürs Erste. Wir geben sie nie mehr her und wünschen allen anderen Hunden denen es nicht so gut geht, daß sie auch bald ein zu Hause finden.
Liebe Grüße Karin, Jürgen und die allerliebste Spanierin, Mona-Tausendschön. |
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