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Gėzim Hajdari u lind mė 1957 nė qytetin e Lushnjės. Ka studiuar pėr Gjuhė dhe Letėrsi Shqipe nė Universitetin e Elbasanit. Nė vitin 1992 emigron nė Itali. Hajdari jeton e punon nė Frosinone e gjer mė sot ka botuar kėto vėllime poetike: Antologjia e shiut –  shqip, Tiranė 1990, Ombra die cane –  shqip dhe italisht, Frosinone 1993, Gurė kundėr erės / Sassi contro vento – shqip dhe italisht, Milano 1995, Erbamara – shqip dhe italisht, Lushnjė 1996, Corpo presente –  shqip dhe italisht, Tiranė 1999.

Gėzim Hajdari, 1957 in der Stadt Lushnja geboren, studiert albanische Sprache und Literatur an der Universität Elbasan. Im Jahr 1992 wandert er nach Italien aus. Hajdari, der in Frosinone lebt und arbeitet, veröffentlichte bis heute folgende Gedichtbände: Antologjia e shiut (Die Anthologie des Regens)albanisch, Tirana 1990, Ombra die cane - albanisch und italienisch, Frosinone 1993, Gurė kundėr erės / Sassi contro vento - albanisch und italienisch, Milano 1995, Erbamara - albanisch und italienisch, Lushnja 1996, Corpo presente - albanisch und italienisch, Tirana 1999.

 

* * *

Vėshtrojmė linjėn e hollė

tė horizontit

qė dridhet nė erė

dhe qiellin gėrryer nga vėshtrimet

qė bie nė njė tjetėr qiell

Gjithēka proēedon nė heshtje

ditėt mbyllen tek ditėt

muri i brishtė i mjegullės

na ndan nga hiēi

Na thoni ēka dini pėr borėn

dhe zjarrin

hapėsira e pranishme nuk mjafton

pėr tė thithur Kohėn.

 

* * *

Wir schauen die dünne Linie

des Horizonts,

die im Wind zittert

und den von unseren Blicken sondierten Himmel,

der in einem anderen Himmel sinkt

Alles geht schweigend voran

die Tage schließen sich in der Vergangenheit

die brüchige Mauer des Nebels

trennt uns von dem Nichts

Sagt uns – was ihr von dem Schnee

und dem Feuer wisst

uns reicht der gegenwärtige Raum nicht mehr,

um die Zeit zu atmen.

 

* * *

Mė kėrkojnė nė qytetet detare

unė flas me ėndrrat e shqyera nė perėndim

tė stuhisė

 

mė presin nė radhė tek nisja

mė gjejnė tė dehur nėpėr sheshe

nė emėr tė Itakės

 

duan tė mė japin me zor njė atdhe

unė mendoj agimin

qė mė ēon tek e nesėrmja.

 

* * *

Man sucht in den Küstenstädten nach mir

ich rede mit verlorenen Träumen im Untergang

des Sturms

 

man wartet auf mich in langer Reihe vor meinem Aufbruch

und im Namen Ithakas findet man mich

betrunken auf dem Platz

 

man will mit aller Gewalt ein Vaterland mir geben

doch ich denk an die Frühe,

die mich zu dem Morgen führt.

 

* * *

Ēka ekziston jashtė

ėshtė nė pritje, vetėm

dhe ka etje bore

si unė.

 

* * *

Was draußen existiert,

ist in Erwartung, einzig und allein

und verspürt den Durst des Schnees,

so wie ich.

 

Kthehu

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