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           Hunderassen von A-Z und Ihre Charaktere

                                                        A

              Der Affenpinscher

  
Der Affenpinscher hüllt seine Herkunft in nebulöses Dunkel.Wenigstens scheint es ihn bereits seit dem 16 Jahrhundert in Deurschland oder wenigstens Europa gegeben zu haben, als Rattenfänger und schliesslich als Schoßhund. Der Affenpinscher ist ein fabelhafter kleiner Wohnungshund, obwohl er ein Krachmacher und ein Angeber ist. Wenn man ihm die Chance lässt, nutzt er jede Schwäche aus und übernimmt soforrt den ganzen Haushalt, dann Gnade seinem Herrn. Der Affenpinscher nimmt sich selber ungeheuer ernst und erwartet das auch von seinem Umfeld. Er ist liebevoll und sehr anhänglich, dabei allerdings sehr hart und wird erbarmungslos alles und jeden angreifen, der ihn ernszhaft reizt. Er kann sehr launisch werden, wen es nicht nach seiner Pfeife geht. Bevor zwischen ihm und seinem Herrn ein gleichgewicht zustande gekommen ist, kann er einige Nerven kosten, lohnt sich aber alle mal. Er sollte nicht verwöhnt werden, weil er dann leicht zum vollkommenen Tyrannen werden kann, auserdem reagiert dieser hochintelligente Hund sehr gut auf konsequente, feste Erziehung. Trotz seiner geringen Größe hat der Affenpischer eine gewaltige Persönlichkeit, und die sollte man auch achten.

Größe:25 cm,Gewicht: bis 4 Kilo; Fell: hart, dicht, üppig, Farbe graublau, schwarz-loh, schwarzgraurot, Preis:600,-€

Häufige Krankheiten:keine

Für jeden geeignet.

              Der Afghane

  

  Der Afghane ist kein Hund für jemanden, der von seinem Hund gehorsam erwartet: Der Afghane ist ein Aristokrat, von königlicher Ausstrahlung und arogantem Gebahren. Er wurde vor über 6000 Jahren gezüchtet, in der afghanischen Wüste Gazellen,Hasen und Leoparden zu verfolgen und zur Strecke zu bringen, während die Jäger zu Pferde folgten- das bedeutet als, er braucht ausgesprochen viel Bewegung. Er hat ein hervorragendes Auge und ist ausgesprochen selbstständig, und hirin liegt auch seine Problematik: Einen Hund mit diesen Eigenschaften zu erziehen, bedarf beinahe eines Zauberers, weshalb sich profesionelle Erziehungshilfe empfielt, denn man muss sehr sensibel und geduldig mit dieser Rasse umgehen. Fühlt sich ein Afghane ungerecht behandelt, wiedersetzt er sich einfach vollständig und bricht sozusagen den Kontakt zur Aussenwelt einfach ab. Der Afghane ist im Grunde seines Herzen dabei ein Clown, braucht sehr viel Ansprache und ist ständig darauf bedacht, es seinem Herrn recht zu machen- das ihm dabei sein Jagdtrieb immer wieder in die Quere kommt, ist nicht seine Schuld. Sein prachtvolles Fell bedarf viel Pflege, um nicht eine völlig verfiltzte Matte zu werden. Wer sich einen Afghanen anschafen möchte, sollte sich bewust sein, das dieser Hund bei aller Schönheit kein Accessoiere, sondern immer noch ein harter, zielstrebiger Jagdhund ist.

Größe:63-68 cm;Gewicht:22-27 Kilo,Fell: lang,seidig,Farbe: alle Farben zulässig; einfarbig, schwarz-lohfarbe und Dominofarben(Sattel und Gesicht mit heller Befederung an Läufen und Haarschopf),Preis:900,-€

Häufige Krankheiten:

Hüftgelenksdysplasie, Grauer Star.

Für Kenner.

    Der Airedale Terrier

  

 Der Airedale Terrier ist, wie die meisten Terrier, ein englischer Hund- und das ist auch seine Art: Er ist immer ein Herr, würdevoll, geduldig, intelligent, verlässlich und anhänglich. Von allen Terriern der Vernünftigste, wurde er nicht als Erdhund gezüchtet, sondern für die Bären-und Wolfsjagd. Der Airedale ist lebhaft, lässt sich aber- bei genügend Auslauf- auch gut in der Stadt halten. Er hat einen gut entwickelten Schutzinstinkt, ohne ein Kläffer zu sein. Er ist eigentlich ein Allzweckhund, der alles mitmacht, eignet sich zum Blinden-,Polizei-,Drogen-,Schutz- und Jagdhund, wird aber-sicherlich zu unrecht-heutzutage hauptsächlich als Begleithund gehalten. Er liebt wilde Spiele mit Kindern und braucht viel Zuwendung von seinem Herrn. Airedale-Besitzer erinnern an religiöse Fanatiker: Sie sind missionarisch getrieben, wenn es um diese- für sie einzige und ware Hunderasse geht. Das geht bereits seit einer ganzen Weile so, denn der Airedale Terrier ist seit vielen Jahren ein sehr populärer Hund, wobei er sich von seinem Boom in den 70iger Jahren wieder erholen konnte. Wenn man ihm nur eine halbe Chance bietet, wird er sich unter allen Umständen als loyaler, edler Freund erweisen- Es ist nicht allein seine Größe, die ihn zum "König der Terrier" macht.

Größe:58-61 cm,Gewicht:20 Kilo,Fell: drahtig, hart, dicht, Farbe: schwarz-grizzle mit leuchtenden lohfarbenen Abzeichen, Preis: 700,-€

Häufige Krankheiten: Gelegentlich Hüftgelengsdysplasie

Für Kenner.

               Der Akita

   

Der Akita ist der japanische Nationalhund, der im Typ stark an die nordischen Hunde erinnert. Die Rasse ist etwa 300 Jahre alt und wurde ursprünglich als Kampfhund, Jagd und Wachhund eingesetzt. Heutzutage wird er fast ausschliesslich als Familien- und Begleithund geschätzt, besonders in England und den USA. Das scheint ihm häufig nicht zu genügen. Im Grunde seines Herzens ruhig, gefügig und würdevoll, können manche Akita sehr agressiv gegenüber anderen Hunden sein. Als vormaliger Arbeitshund braucht der Akita viel Auslauf und eine solide, gerechte Erziehung zum unbedingten Gehorsam, wenn er teil der Familie sein soll. Seiner ehemaligen Jagdkarriere und seiner Furchtlosigkeit halber muss der Akita absolut kontrolierbar sein. Liebhaber der Rasse betonen immer wieder seine hohe Intelligenz und sein Bedürfnis, es seinem Herrn recht zu machen. Ungerechtigkeiten merkt sich der Akita wie ein Elefant, weshalb er kein nebensächliches Haustier ist und schwiegir im umgang mit Kindern sein kann. Der Akita sollte unbedingt von einem reputablen Züchter erworben werden. Wird er als Welpe nachlässig aufgezogen oder schlecht sozialisiert, läuft man Gefahr, eien ausgesprochen dominaten, agressiven Akita zu erwerben.

Größe:64-71 cm, Gewicht: 30-40 Kilo; Fell dick, doppelt, stockhaarig, Farbe: rot, gestromt, jede Farbe auf weißem Grund, oft mit schwarzer Maske, Preis: 1000€

Häufige Krankheiten: Hüftgelenksdysplasie, patellaluxation, Schilddrüsenprobleme, Augenerkrankungen, Neigung zu Ekzemen.

Für Kenner.

                   Der Alaskan Malamute

  

Der Alaskan Malamute wurde vor Jahrhunderten von einem Nomaden-Eskimostamm, den Mahlemuten gezüchtet, die weniger einen schnelle, als einen sehr starken Zughund für Lastschlitten brauchten: Der Alaskan Malamute ist eine Art Schlepplaster unter den Hunden. Weil er so ungeheuer loyal und anhänglich ist, eignet er sich wunderbar zum Haus-und Familienhund-am besten von allen nordischen Schlittenhundrassen. Er ist intelligent, kompakt, zuverlässig und von großer Ausdauer, normalerweise freundlich zu Fremden, sollte aber in der Nähe von Katzen und kleinerem Getier beaufsichtigt werden. Der Malamute verträgt Hitze nicht sehr gut, braucht ausgesprochen viel Bewegung und gehört daher in ein Haus mit Garten oder aufs Land- er ist immerhin ein Arbeitshund. Der Malamute ist unabhängig, sehr stark und kann sehr dominant werden und muss daher früh, konsequent und mit fester Hand erzogen werden. Er riecht kaum, allerdings gibt se da ein anderes Problem: Seine sehr dichte Unterwolle geht ihm im Frühjahr und Sommer aus. Solange mann ihn nicht professionel trimmen lässt, kann man damit jede Hausfrau in den Wahnsinn treiben. Der Malamute gehört zu Menschen, die aktiv und unternehmungslustig sind und sie explizit einen sehr großen, starken Hund wünschen. Wenn gut erzogen, ist der Malamute ein fast idealer, einducksvoller Begleiter.

Größe: Rüde 64 cm ,Hündin 59 cm, Gewicht:Rüde ca 38,5 Kilo, Hündin 34 Kilo,Fell: mittellanges, dickes stockhaar mit dichter weicher Unterwolle,Farbe alle Farben zulässig; normalerweise hellgrau bis schwarz mit weißem Bauch und weißen Abzeichen an Gesicht, Pfoten und Läufen, Preis: 900€

Häufige Krankheiten: Hüftgelenksdysplasie, Zinkmangel, Schilddrüsenprobleme, Achondrodysplasie.

Für Kenner.

 Der Amerikanische Cocker Spaniel

  

Der Amerikanischer Cocker Spaniel stammt wie alle Spaniel von den spanischen Stoberhunden ab, aus denen auch Setter und die modernen größeren Spaniel gezüchtet wurden, und ist dabei der kleinste der Feld- Jagdhunde. Über die Jahre wurde allerdings seine angenehme Erscheinung viel wichtiger als sein Jagdtalent, er wurde mehr und mehr für den Ausstellungsring gezüchtet, während seine Intelligenz ignoriert wurde. Die Züchter dieser Rasse übertrafen sich gegenseitig im produzieren von glamourös befederten Champions, ganz Amerika wollte diesen Hund, und damit verschwand der Amerikanische Cocker Spaniel entgültig aus Wald und Wiese-ein klassisches Beispiel des Modehunds. Trotzdem hat in einigen guten Züchtungen der wunderbare Charakter des Cocker Spaniels trotz Schönheit überlebt: Ein ausgeglichener, freundlicher, liebevoller Hund von großem Charme, der sich gut mit Kindern versteht und es seinem Herrn immer recht machen möchte. Sein wichtigstes Merkmal ist sein schweres, üppiges Fell, das sorfältig gepflegt werden muss. Der Amerikanische Cocker Spaniel ist ein fabelhafter Futterverwerter, weshalb man sehr auf seine Rationen achten muss- egal, wie schön seine Augen gerade unter der Tischkante sind.

Größe: Rüde etwa 40 cm, Hündin etwa 37 cm,Gewicht: 11-13 Kilo,Fell: lang, seidig, wellig, üppig, Farbe: schwarz, schwarz mit Abzeichen, creme, schimmel, schwarz-weiß, orange-weiß, lohfarben, dreifarbig(schwarz-loh-weiß)u.a.,Preis:800€

Häufige Krankheiten: Hüftgelenksdysplasie, Patellaluxation, Epilepsie, Mandelentzündung, Retinaatropjie, Allergien Herzkrankheiten

Für jeden geeignet.

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